Unser zweites Präsenzteffen an der FHAM in Erding
Die „Bild–gebenden“ Verfahren der Neurowissenschaften haben hohe Erwartungen gerade in der Marketing-Branche geweckt haben – und die Forderung nach mehr interdisziplinärer Zusammenarbeit der Verhaltenswissenschaften ist sicher berechtigt. Aus diesem Grund beschäftigen sich meine Studentinnen und Studenten mit diesem spannenden Thema, das sicher mehr ist als ein bloßer Hype der Marketingszene ist. Ich denke aber, dass bei einigen Werbern hier Erwartungen geweckt wurden, die sich so nicht erfüllen lassen. Das “Hausieren” vieler Marketer mit “Neuromarketing” ist leider oftmals nur ein Etikettenschwindel, denn die meisten erfolgreichen Verhaltensmodelle sind eben gerade keine Modelle des Gehirns. In unserem Master-Kurs Werbepsychologie wollen wir herausfinden was die Marketing-Praxis von der Hirnforschung lernen kann. Wenn Marketing sich mit der Beeinflussung menschlichen Wahlverhaltens beschäftigt, dann könnte hier das Neuromarketing eine wertvolle Hilfe sein. Unsere Gruppe hat sich am Samstag in Erding getroffen um die anstehenden Studienarbeiten zu besprechen und die einzelnen Themen und Anwendungsfelder festzulegen. Unser Kollege Herr Phillipp Schaer (Student der Wirtschaftspsychologie) und in der Praxis ein schon erfahrener ” Fuchs” zeigte uns in einem kleinem Spontan-Vortrag wie er die neuen Ideen des Neuromarketing erden möchte und wo er die Anwendungsfelder in der täglichen Praxis sieht. So konnte auch ich bei diesem Treffen neue Ideen mitnehmen und habe wieder etwas dazu gelernt. Ingesamt ein schöner, aber kalter Samstag mit Blick auf den Christkindl-Markt in Erding.





