Die Machtschule definiert die Strategieentwicklung als Prozess der unverhüllten Einflussnahme, in dem Macht und Politik eingesetzt werden, um Strategien durchzusetzen, die bestimmten Interessen dienen. Den Begriff Macht umfasst in diesem Kontext mehr als nur die rein wirtschaftliche Einflussnahme; daher soll hier der Begriff Politik als Synonym für die Nutzung von Macht verwendet werden. Zu einem solchen Machtgebrauch zählen offenkundig heimliche Maßnahmen zur Aushöhlung des Wettbewerbs (etwa die Bildung von Kartellen). Quelle: Strategy Safari: A Guided Tour Through The Wilds of Strategic Mangament: von Henry Mintzberg
Strategy Safari – Die Lernschule
Laut dieser Schule entstehen Strategien, indem Menschen, die manchmal einzeln, meist aber gemeinsam handeln, etwas über eine Situation sowie über die Fähigkeit ihrer Organisation, mit dieser Situation umzugehen, lernen. „Rationale“ Traditionen der Design-, Planungs- und Positionierungsschule werden in ihren meisten Grundannahmen und Prämissen angezweifelt. Im krassen Gegensatz zu den anderen Schulen meint die Lernschule, dass das traditionelle Bild der Strategieformulierung eine Phantasie ist. Quelle: Strategy Safari: A Guided Tour Through The Wilds of Strategic Mangament: von Henry Mintzberg
Strategy Safari – Die Kulturschule
Strategieentwicklung als kollektiver Prozess: Im wesentlichen besteht eine Kultur aus den Interpretationen der Welt sowie aus den Aktivitäten und Erzeugnissen, die diese Interpretationen reflektieren. Sie werden unbewusst in einem sozialen Prozess kollektiv übernommen. Einige Aktivitäten sind möglicherweise individuell, doch ihre Bedeutung ist kollektiv. Die Organisationskultur wird zum „Bewusstsein der Organisation“. Je enger Interpretationen und Aktivitäten miteinander verwoben sind, desto tiefer ist die Kultur verwurzelt. Es gibt oberflächliche, offenkundige Verbindungen (z.B. einheitliche Arbeitskleidung) und solche auf tieferer Ebene, die schwierig erkennbar sind und sich der bewussten Wahrnehmung entziehen. Unbewusste Elemente sind tiefer verwurzelt. Quelle: Strategy Safari: A Guided Tour Through The Wilds of Strategic Mangament: von Henry Mintzberg
Strategy Safari – Die Konfigurationsschule
Strategieentwicklung als Transformationsprozess: Die Konfigurationsschule unterscheidet sich von allen anderen in einer wesentlichen Hinsicht, sie bietet die Möglichkeit, die Aussagen der anderen Schulen zu integrieren und miteinander in Einklang zu bringen. Unterschiedliche Konfigurationen von Struktur und Macht (nach Mintzberg 1989). Organisationen können anhand der Struktur bzw. anhand der Machtbeziehungen in unterschiedliche Konfigurationsarten kategorisiert werden. Quelle: Strategy Safari: A Guided Tour Through The Wilds of Strategic Mangament: von Henry Mintzberg
Strategy Safari – Die kognitive Schule
Die Strategiebildung als mentaler Prozess:Die kognitive Schule hat sich zum Ziel gemacht, dem auf die Spur zu kommen, was der Strategieentwicklungsprozess im Bereich des menschlichen Denkens bedeutet. Zu diesem Zweck nimmt diese Schule vor allem Anleihen bei der kognitiven Psychologie. Strategen sind weitgehend Autodidakten: Sie entwickeln ihre Wissensstrukturen und Denkprozesse hauptsächlich anhand ihrer persönlichen Erfahrungen.Quelle: Strategy Safari: A Guided Tour Through The Wilds of Strategic Mangament: von Henry Mintzberg
Strategy Safari – Die Designschule
Die Designschule ist fraglos die einflussreichste Denkschule auf dem Gebiet der Strategieentwicklung. Ihre zentralen Konzepte bilden auch heute noch die Grundlage von Strategiekursen an den Universitäten und liegen weitgehend der modernen Praxis des strategischen Managements zugrunde. Die Designschule stellte auch die Grundlage für die Entwicklung der anderen Schulen dar. Sie schlägt ein Strategieentwicklungsmodell vor, das eine Anpassung der internen Fähigkeiten an die externen Möglichkeiten beziehungsweise eine Harmonisierung zwischen beiden anstrebtQuelle: Strategy Safari: A Guided Tour Through The Wilds of Strategic Mangament: von Henry Mintzberg
Private Universität Schloß Seeburg
Konsumentenpsychologie Heute hatten wir einen interessanten Vorlesungblock zum Thema Konsumentenpsychologie an der privaten Universität Schloß Seeburg in Seekirchen bei Salzburg. Der Kursinhalt richtet sich nach dem Standardwerk zum Konsumentenverhalten von Prof. Dr. Werner Kroeber-Riel: Kroeber-Riel, W. & Weinberg, P. Konsumentenverhalten. 8. Aufl. Muenchen: Vahlen. Außerdem wird die Publikation von Prof. Dr. Peter Weinberg u.a. (Weinberg, P., Diehl, S. & Terlutter, R. (2003). Konsumentenverhalten. Vahlen: Muenchen) auszugsweise verwendet. Aufgeteilt in 12 Lerneinheiten erhalten die Studenten einen vollständigen Überblick zu...
The Blue Ocean Strategy für Aus- und Fortbildung
Seit mehr als 15 Jahren bin ich nun im Seminargeschäft tätig, das nun auch durch den Sturm und die Ausläufer der Krise mitgerissen wurde. Die rückgängigen Teilnehmerzahlen bei den Seminaranbietern in den Jahrten 2009 und 2010 sind aber auch Ausdruck dafür, dass den Anbietern "nichts Neues" einfällt. Hier kam mir das Buch „The Blue Ocean Strategie“ wieder in den Sinn. Anstatt immer innerhalb der Grenzen einer vorhandenen Industrie zu konkurrieren oder Kunden von Rivalen abzuwerben (Bloody oder Red Ocean), schlagen die Autoren W. Chan Kim und Renée Mauborgne Blue Ocean Strategy vor: unumkämpfte Markplätze zu schaffen, die letztlich eine Konkurrenz irrelevant machen.
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